Oscar Wilde
Herbert George Wells
Voltaire
Villiers de L'Isle-Adam
nach Richard F. Burton
nach Antoine Galland
Robert Louis Stevenson
Saki
Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi
P'u Sung-Ling
Edgar Allan Poe
Giovanni Papini
Gustav Meyrink
Herman Melville
Arthur Machen
Leopoldo Lugones
Jack London
Rudyard Kipling
Franz Kafka
Henry James
Charles Howard Hinton
Nathaniel Hawthorne
Lord Dunsany
Gilbert Keith Chesterton
Jacques Cazotte
Jorge Luis Borges
Léon Bloy
William Beckford
Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica Láinez, Silvina Ocampo, Frederico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez
Pedro Antonio de Alarcón
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Giovanni Papini beschäftigt sich in seinen hier versammelten Erzählungen mit drei Fragen: Wer bin ich? Was macht das Leben aus? Wie verleihe ich dem Leben Sinn? Anhand von einfachen und klugen Gedankenexperimenten führt er den Menschen in seiner Leichtgläubigkeit vor und stellt scheinbare Wahrheiten auf den Kopf.
Da trifft der Ich-Erzähler auf sein Ich vor 7 Jahren, das ihm nach genauerer Betrachtung lächerlich und überheblich erscheint. Da sucht ein Autor nach einer spannenden Lebensgeschichte und findet das langweiligste und vorhersehbarste Leben überhaupt. Oder der Ich-Erzähler belehrt den Optimisten, dass die Menschen nicht im Jetzt, sondern allein für die Zukunft und demnach überhaupt nie wirklich leben…
»Ich vermute, dass Papini zu Unrecht vergessen ist. Die Erzählungen in diesem Band stammen aus einer Zeit, in der die Menschen zu Melancholie und Untergangsstimmung neigten; Melancholie und Untergangsstimmung gibt es immer noch; nur hüllt die Kunst sie heute in andere Verkleidungen.«
Jorge Luis Borges

Giovanni Papini (1881 -1956) eine der einflussreichsten Gestalten des italienischen Geisteslebens der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, wurde am 9. Januar 1881 in Florenz geboren. Er war einer der Mitbegründer der programmatischen futuristischen Zeitschrift Lacerba (1913), wandte sich jedoch bereits sechs Jahre später dem Katholizismus zu und wurde ein gefeierter und geachteter Gelehrter. Er starb am 8. Juli 1956 in Florenz.
Aus dem Italienischen von Angelika Hocke-Asam
Erzählungen:
Zwei Erscheinungen in
einem Wasserbecken
Eine völlig absurde Geschichte
Ein geistiger Tod
Der letzte Besuch
des Kranken Gentleman
Ich will nicht länger
der sein, der ich bin
Wer bist Du?
Der Seelenbettler
Der stellvertretende
Selbstmörder
Der Spiegel auf der Flucht (Spiegelfluchten)
Der nicht zurückerstattete Tag
Die Bibliothek von Babel,
Band 19, 136 Seiten
Band 1 bis 30 finden
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