Oscar Wilde
Herbert George Wells
Voltaire
Villiers de L'Isle-Adam
nach Richard F. Burton
nach Antoine Galland
Robert Louis Stevenson
Saki
Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi
P'u Sung-Ling
Edgar Allan Poe
Giovanni Papini
Gustav Meyrink
Herman Melville
Arthur Machen
Leopoldo Lugones
Jack London
Rudyard Kipling
Franz Kafka
Henry James
Charles Howard Hinton
Nathaniel Hawthorne
Lord Dunsany
Gilbert Keith Chesterton
Jacques Cazotte
Jorge Luis Borges
Léon Bloy
William Beckford
Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica Láinez, Silvina Ocampo, Frederico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez
Pedro Antonio de Alarcón
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Auch die Phantastische Literatur Asiens wird in der Bibliothek von Babel berücksichtigt: Mit P’u Sung-Ling präsentiert Jorge Luis Borges einen namhaften chinesischen Autor, dessen Hauptwerk in China den Stellenwert von Tausendundeiner Nacht besitzt.
Seine oft nur wenige Seiten umfassenden Erzählungen sind nüchtern und klar geschrieben. Sie beschäftigen sich mit dem Tod, der Vergänglichkeit und der Unterwelt. Daneben finden sich zwei Kurzgeschichten von Tsao-Hsueh-Chin. Ihr Inhalt wirkt im Gegensatz zu Sung-Ling leicht und verspielt: Hier wird eine Scheinwelt von Traum und Spiegelbild zum Thema gemacht.
»... nach und nach geht uns der offenkundige Humor, die Satire und die reiche Phantasie auf, die mit alltäglichen Begebenheiten ... ohne ersichtliche Mühe eine Welt entwirft, die so unbeständig ist wie das Wasser und so wechselvoll wie die Wolken.«
Jorge Luis Borges

P'u Sung-Ling (17. Jahrhundert)
Von dem Chinesen P’u Sung-Ling, dessen Beiname »der letzte Unsterbliche« oder »Quelle der Weiden« war, weiß man sehr wenig. Bekannt ist, dass er um 1651 die Gelehrtenprüfung in den Geisteswissenschaften nicht bestand, worauf er sich ausschließlich der literarischen Arbeit widmete. Sein bedeutsamstes Werk, das Lio-Tschai, nimmt in China die gleiche Stellung ein wie im Westen das Buch von Tausendundeiner Nacht. Neben den Erzählungen von P’u Sung-Ling sind in diesem Band zwei weitere aus dem Roman Der Traum der roten Kammer enthalten. Als wahrscheinlicher Verfasser dieses ins 18. Jahrhundert datierten Romans gilt der Chinese Tsao-Hsueh-Chin.
Aus dem Chinesischen
ins Englische von
Herbert Allen Gilles
Aus dem Englischen von Angelika Hildebrandt-Essig
Aus dem Chinesischen von
Maria Bamberg und
Irmgard und Reinhold Grimm
Erzählungen:
Pao Yüs Traum
Der Wind-und-Mond-Spiegel
Die Prüfung zum Schutzengel
Der buddhistische Priester
von Ch'ang-ch'ing
In der Unterwelt
Der unsichtbare Priester
Der Zauberpfad
Der Mann, der in
einen
Brunnen geworfen wurde
Der Strom des Geldes
Eine übernatürliche Frau
Gast Tiger
Der Tiger von Chao-Ch'eng
Der Wolfstraum
Rache
Die bemalte Haut
Höllenrichter Lu
Die Bibliothek von Babel,
Band 21, 104 Seiten
Band 1 bis 30 finden
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