Oscar Wilde
Herbert George Wells
Voltaire
Villiers de L'Isle-Adam
nach Richard F. Burton
nach Antoine Galland
Robert Louis Stevenson
Saki
Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi
P'u Sung-Ling
Edgar Allan Poe
Giovanni Papini
Gustav Meyrink
Herman Melville
Arthur Machen
Leopoldo Lugones
Jack London
Rudyard Kipling
Franz Kafka
Henry James
Charles Howard Hinton
Nathaniel Hawthorne
Lord Dunsany
Gilbert Keith Chesterton
Jacques Cazotte
Jorge Luis Borges
Léon Bloy
William Beckford
Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica Láinez, Silvina Ocampo, Frederico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez
Pedro Antonio de Alarcón
22
Der vorliegende Band versammelt drei längere Erzählungen. Während mit Tolstoi und Dostojewski zwei große Namen der russischen Literatur vertreten sind, ist Leonid Andreev hierzulande eher unbekannt. In seiner Geschichte schildert er das freudlose Leben des wieder erweckten Lazarus, der nach seiner Todeserfahrung keine Lebensfreude mehr empfinden kann und seine Mitmenschen allein durch Blicke in Angst und Schrecken versetzt.
Dostojewski erzählt in heiter-skurrilem Tonfall von einem ehrbaren Beamten, der von einem Krokodil verschlungen wird und – im Magen des Tieres – aus der Situation Gewinn zu schlagen versucht.
Tolstoi zeichnet das Leben eines Todkranken nach, der immer den Weg des geringsten Widerstandes genommen hat und erst kurz vor seinem Tod nach dem Sinn seines Daseins fragt.
»Die Behauptung, dass die letzte Erzählung in dieser Reihe eine der wundervollsten ist, die die Literatur für uns bereit hält, ist keine Übertreibung.«
Jorge Luis Borges
Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881)
Fjodor M. Dostojewski gilt als der Schöpfer des psychologischen Romans. Mit seinen Romanen und Erzählungen – zu den berühmtesten gehören Schuld und Sühne (1866), Der Spieler (1868), Der Idiot (1868) und Die Dämonen (1875) – beeinflusste er die gesamte Weltliteratur.
Leonid Nikolajewitsch Andreev (1871-1919)
Das Werk des russischen Erzählers und Dramatikers Leonid N. Andreev ist von einer pessimistischen, sarkastisch-resignierenden Grundstimmung geprägt. Sein Erzählwerk beginnt in der Tradition Tschechows und Gorkis in realistischer Darstellungsweise, wird aber zunehmend von symbolistischen Zügen geprägt. Zu Andreevs berühmtesten Werken zählen der Roman Das Joch des Krieges (1918) und die Novellen Stena (1904) und Das rote Lachen (1905).
Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828-1910)
Tolstois große realistische Romane Krieg und Frieden (1864-1969) und Anna Karenina (1873-1876) prägten die gesamte realistische und naturalistische Kunst der Folgezeit.
Aus dem Russischen von Svetlana Geier, Arthur Luther und Marie Stellzig
Erzählungen:
Leonid Andreev
Lazarus
Fjodor M. Dostojewski
Das Krokodil. Eine ungewöhnliche Begebenheit
Leo N. Tolstoi
Der Tod des Iwan Iljitsch
Die Bibliothek von Babel,
Band 22, 212 Seiten
Band 1 bis 30 finden
Sie im Editionsplan
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