Oscar Wilde
Herbert George Wells
Voltaire
Villiers de L'Isle-Adam
nach Richard F. Burton
nach Antoine Galland
Robert Louis Stevenson
Saki
Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi
P'u Sung-Ling
Edgar Allan Poe
Giovanni Papini
Gustav Meyrink
Herman Melville
Arthur Machen
Leopoldo Lugones
Jack London
Rudyard Kipling
Franz Kafka
Henry James
Charles Howard Hinton
Nathaniel Hawthorne
Lord Dunsany
Gilbert Keith Chesterton
Jacques Cazotte
Jorge Luis Borges
Léon Bloy
William Beckford
Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica Láinez, Silvina Ocampo, Frederico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez
Pedro Antonio de Alarcón
28
Ironisch, witzig, geistreich – so lassen sich die in diesem Band versammelten Erzählungen von Voltaire charakterisieren. Mit Scharfblick und gnadenloser Deutlichkeit setzt sich Voltaire mit der menschlichen Existenz auseinander, relativiert Ängste und Sorgen der Menschen, hinterfragt angebliche Tugend und Moral.
Er widersetzt sich den Allmachtsansprüchen der katholischen Kirche und verurteilt jede Form des Krieges, ganz besonders aber jene kriegerischen Auseinandersetzungen, die aus vorgeblich religiösen Gründen geführt werden.
»Die glasklaren Erzählungen Voltaires sind reine, anspruchsvolle Gedankenspiele, die uns keinen Glauben abfordern, sondern bereitwillige und genussreiche Teilnahme.«
Jorge Luis Borges

Voltaire, 1694-1778)
Voltaire, eigentlich François-Marie Arouet, wurde am 21. November 1694 als Sohn eines Notars in Paris geboren. Nach abgebrochenem Rechtsstudium erzielte er 1718 mit der Tragödie Œdipe seinen ersten Bühnenerfolg und spielte von da an eine hervorragende Rolle in der Pariser Gesellschaft. Nach Aufenthalten in der Bastille wegen Satiren auf den Regenten floh er nach England, kehrte 1729 nach Frankreich zurück und wurde 1746 Mitglied der Académie Française. Von 1750-53 lebte er als Gast Friedrichs des Großen in Berlin und zog sich 1758 an den Genfer See zurück, wo er die letzten achtzehn Jahre seines Lebens in fürstlichem Wohlstand lebte und sich unermüdlich Hilfsbedürftiger annahm.
Voltaire gilt als der vielleicht einflussreichste aller französischen Schriftsteller, dessen universale Persönlichkeit ein ganzes Jahrhundert prägte.
Aus dem Französischen
von Ilse Lehmann
Erzählungen:
Memnon oder die
menschliche Weisheit
Die beiden Getrösteten
Geschichte der
Reisen Scarmentados
Mikromegas
Der Weiße und der Schwarze
Die Prinzessin von Babylon
Die Tür in der Mauer
Die Bibliothek von Babel,
Band 28, 208 Seiten
Band 1 bis 30 finden
Sie im Editionsplan
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