Oscar Wilde
Herbert George Wells
Voltaire
Villiers de L'Isle-Adam
nach Richard F. Burton
nach Antoine Galland
Robert Louis Stevenson
Saki
Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi
P'u Sung-Ling
Edgar Allan Poe
Giovanni Papini
Gustav Meyrink
Herman Melville
Arthur Machen
Leopoldo Lugones
Jack London
Rudyard Kipling
Franz Kafka
Henry James
Charles Howard Hinton
Nathaniel Hawthorne
Lord Dunsany
Gilbert Keith Chesterton
Jacques Cazotte
Jorge Luis Borges
Léon Bloy
William Beckford
Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica Láinez, Silvina Ocampo, Frederico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez
Pedro Antonio de Alarcón
4
Ob redliche Witwe, frisch Verliebte, aufopferungsvolle Märtyrerin oder idealistische Studenten – Léon Bloy führt sie alle vor. Erst zeichnet er ein klares, fast vorhersehbares Bild ihrer Lebenssituation, schildert ihren meist vorbildlichen Charakter, um dann – durch eine unerwartete Wendung, einen Neben- oder Schlusssatz – den wahren Menschen hinter der Maskerade zu zeigen: Plötzlich wird aus dem liebenden Sohn ein Vatermörder, die bewunderte Schwester entpuppt sich als Prostituierte, die angesehene Geschäftsfrau betreibt in Wirklichkeit ein Bordell.
Bloy hält dem Bürgertum des späten 19. Jahrhunderts den Spiegel vor. Doch seine Erzählungen haben nicht an Aktualität verloren. Sie sind bitterböse, psychologisch hochinteressant und faszinierend zugleich.
»Unsere Zeit hat den Ausdruck ,Schwarzer Humor' erfunden;
bis jetzt
hat niemand ihn mit der Vollendung und dem Wortreichtum wie
Léon Bloy erreicht.«
Jorge Luis Borges

Léon Bloy, geboren 1846 in Périgueux, wollte ursprünglich Maler werden, wandte sich dann aber der Literatur zu. Er kämpfte als Freischärler gegen Preußen und wurde unter dem Eindruck seiner Armut und zahlreicher Schicksalsschläge zum Angreifer und Ankläger von Klerus und Bürgertum. Als Fanatiker des Glaubens fühlte er sich verpflichtet, die Lehre Gottes zu verbreiten. Der literarische Erfolg blieb ihm zu Lebzeiten verwehrt. Léon Bloy starb 1917 in der Nähe von Paris.
Aus dem Französischen
von Elke Wehr
Erzählungen:
Der alte Hausgast
Der Kräuertee
Die Religion des
Monsieur Pleur
Die Gefangenen von Longjumeau
Eine mittelmäßige Idee
Die furchtbare Strafe
eines Zahnarztes
Alles, was du willst
Ein Mordsbrand
Die Märtyrerin
Der Silberblick
Niemand ist vollkommen
Kains schönster Fund
Die Bibliothek von Babel,
Band 4, 120 Seiten
Band 1 bis 30 finden
Sie im Editionsplan
|
|
|
|
|---|---|---|
| Exklusiv für Mitglieder | Freiverkäuflich | |
Geprägtes Leinen mit SchutzumschlagPreis bei Einzelbezug |
Fester Einband mit SchutzumschlagPreis bei Einzelbezug |
|
Sparen Sie mit dem exklusiven Büchergilde-Abonnement bei Abnahme aller 30 BändeNur € 12,90 / SFR 20,50 pro BandSie sparen bis zu € 150,- gegenüber der Buchhandelsausgabe. |
Sparen Sie mit der 6er-StaffelNur € 14,92 / SFR 24,83 pro Band6er-Staffelpreis
|
|
| Weitere Informationen zum Abonnement » |
Weitere Informationen zu den 6er-Staffeln » |
|
Profitieren Sie von unserem exklusiven Prämienangebot und werden Sie Mitglied!