Oscar Wilde
Herbert George Wells
Voltaire
Villiers de L'Isle-Adam
nach Richard F. Burton
nach Antoine Galland
Robert Louis Stevenson
Saki
Fjodor M. Dostojewski, Leonid Andreev, Leo N. Tolstoi
P'u Sung-Ling
Edgar Allan Poe
Giovanni Papini
Gustav Meyrink
Herman Melville
Arthur Machen
Leopoldo Lugones
Jack London
Rudyard Kipling
Franz Kafka
Henry James
Charles Howard Hinton
Nathaniel Hawthorne
Lord Dunsany
Gilbert Keith Chesterton
Jacques Cazotte
Jorge Luis Borges
Léon Bloy
William Beckford
Adolfo Bioy Casares, Arturo Cancela, Pilar de Lusarreta, Julio Cortázar, Manuel Mújica Láinez, Silvina Ocampo, Frederico Peltzer, Manuel Peyrou, María Esther Vázquez
Pedro Antonio de Alarcón
Jorge Luis Borges, geboren 1899 in Buenos Aires, gilt als Meister der Phantastischen Literatur, der in seinem Werk das Spiel mit dem Leser, die Andeutung und die Verschlüsselung liebt. Er stammt aus einer wohlhabenden argentinischen Familie und kommt bereits früh mit Literatur und Philosophie in Berührung.
Eine Welt, bestehend nur aus Büchern, so stellt sich Borges das Paradies vor, und Bücher stehen zweifellos im Mittelpunkt seines Lebens: Nach einem langjährigen Europaaufenthalt kehrt Borges zurück nach Argentinien und lebt zunächst als freischaffender Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Zeitschriften. Später arbeitet er als Bibliothekar und wird 1955 zum Direktor der Nationalbibliothek ernannt
Die Liste seiner Veröffentlichungen umfasst mehrere Seiten. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Fiktionen und Das Aleph. Er erhält eine Vielzahl von Preisen, u.a. den argentinischen Nationalpreis für Literatur, den Alfonso-Reyes-Preis sowie den Premio Cervantes. Trotz seiner im Alter von 50 Jahren auftretenden Erblindung lehrt Borges weiterhin an verschiedenen Universitäten und hält Vorträge im In- und Ausland. Borges stirbt 1986 im Alter von 86 Jahren in Genf.